Sarah Kohr ist eine fiktive Ermittlerin und die Hauptfigur der gleichnamigen ZDF-Thrillerreihe. Gespielt wird sie von Lisa Maria Potthoff, an ihrer Seite steht Herbert Knaup als Staatsanwalt Anton Mehringer. Der nächste Film heißt „Drecksarbeit“: Das ZDF kündigt ihn für den 12. Oktober 2026 um 20.15 Uhr an. Der Streamingstart ist bereits für den 3. Oktober 2026 um 10 Uhr vorgesehen. Im Mittelpunkt stehen diesmal ausgebeutete Arbeitskräfte im Hamburger Hafen. Die Reihe verbindet Kriminalfälle mit körperlich aufwendigen Actionszenen, für die sich Potthoff intensiv vorbereitet.
„Drecksarbeit“: Wann läuft der neue Film?
Für den neuen Fall nennt das ZDF zwei Veröffentlichungstermine: Zunächst kommt der Film ins Streamingangebot, neun Tage später folgt die Fernsehausstrahlung. Wer ihn vor dem TV-Termin sehen möchte, kann sich an der offiziellen ZDF-Ankündigung zu „Drecksarbeit“ orientieren. Dort ist eine Streamingverfügbarkeit von einem Jahr angekündigt.
| Merkmal | Angaben zum neuen Film |
|---|---|
| Titel | „Drecksarbeit“ |
| Streamingstart | 3. Oktober 2026, 10 Uhr |
| ZDF-Ausstrahlung | 12. Oktober 2026, 20.15 Uhr |
| Länge | 90 Minuten |
| Regie | Mike Marzuk |
| Drehbuch | Timo Berndt |
| Produktion | die film gmbh |
Die Produktionsfirma bestätigt den Sendetermin und führt Mike Marzuk als Regisseur sowie Timo Berndt als Drehbuchautor. Für die Stuntkoordination ist Wanja Götz verantwortlich.
Worum geht es in „Drecksarbeit“?
Ein nächtlicher Einsatz im Hamburger Hafen führt die Ermittlerin zu Levan Kostava. Der Arbeiter ist schwer verletzt; zwei Männer wollen ihn in der Elbe verschwinden lassen. Sie kann zunächst eingreifen. Doch bevor Levan ins Krankenhaus gelangt, wird er mitsamt dem Rettungswagen entführt.
Die Suche führt zu einem Netzwerk illegaler Zeitarbeit und zur Unternehmerin Mira Röver. Während die Ermittlerin versucht, den Verletzten zu finden, muss sie zugleich herausbekommen, wer hinter den Angriffen steckt.
Auch Levans Schwester Natalia sucht nach ihm. Unterstützung erhält sie von der jungen Köchin Lena Althoff. Nach der ZDF-Inhaltsbeschreibung stehen Ausbeutung, Einschüchterung und die Arbeitsbedingungen osteuropäischer Beschäftigter auf Hamburger Werften im Zentrum. Schließlich gerät auch Heike, die Mutter der Ermittlerin, in Gefahr.
Die Besetzung: Wer spielt welche Figur?
Lisa Maria Potthoff und Herbert Knaup bilden das zentrale Gespann der Reihe. In „Drecksarbeit“ ergänzen unter anderem Corinna Kirchhoff, Pheline Roggan und Peter Lohmeyer die Besetzung.
| Darstellerin oder Darsteller | Rolle in „Drecksarbeit“ |
|---|---|
| Lisa Maria Potthoff | Sarah Kohr |
| Herbert Knaup | Anton Mehringer |
| Corinna Kirchhoff | Heike Kohr |
| Sandro Togonidze | Levan Kostava |
| Anano Makharadze | Natalia Kostava |
| Tara Fischer | Lena Althoff |
| Pheline Roggan | Mira Röver |
| Stellan Torrn | Marten Schulz |
| Peter Lohmeyer | Jörg Naujoks |
Die familiären Verbindungen gehören zur Filmhandlung: Corinna Kirchhoff spielt die Mutter der Hauptfigur, während Natalia und Levan Geschwister sind.
Was Sarah Kohr als Ermittlerin ausmacht
Die Hauptfigur handelt häufig auf eigene Faust. Lisa Maria Potthoff beschrieb sie im April 2026 als jemanden, der sich in einen Fall verbeißt und dabei die Risiken für sich selbst ausblendet. Auch Dienstvorschriften treten dann in den Hintergrund.
Ihre Ermittlungen bleiben deshalb nicht auf Gespräche und die Auswertung von Spuren beschränkt. Konfrontationen werden oft körperlich. Dieser eigenmächtige Einsatz bringt die Figur voran, kann aber zugleich neue Schwierigkeiten auslösen.
Für Staatsanwalt Anton Mehringer entsteht daraus ein wiederkehrender Konflikt. Herbert Knaup erklärte im ZDF-Interview zu „Irrlichter“, dass seine Figur die Alleingänge juristisch auffangen müsse. Zwischen den beiden besteht außerdem eine persönliche Vorgeschichte: Knaup beschrieb Mehringers Entwicklung vom früheren Geliebten zum väterlichen Freund.
Damit geht es in ihrer Zusammenarbeit auch um Vertrauen und Grenzen. Mehringer vertritt die staatlichen Regeln, während die Ermittlerin sie bei ihrem Vorgehen immer wieder strapaziert. Diese Spannung gehört zur Figurenkonstellation der Reihe.
Lisa Maria Potthoff: Schauspiel und körperliche Vorbereitung
Hinter der Rolle steht eine Schauspielerin mit einer langen Film- und Fernsehlaufbahn. Potthoff absolvierte ihre Ausbildung von 1997 bis 1999 an der Schauspiel München. Ihre Agentur führt unter anderem „Skylines“, „Herzogpark“, mehrere „Usedom-Krimi“-Filme und die Eberhofer-Kinofilme in ihrer Vita.
Zum professionellen Profil gehören außerdem Kampfsport und Kickboxen. Diese Fähigkeiten spielen für ihre Arbeit als Actiondarstellerin eine besondere Rolle.
Potthoff erläuterte im ZDF-Interview von 2022, dass sie zunächst Krav Maga gelernt habe. Dabei handelt es sich um ein System zur Selbstverteidigung. Ihr Training habe sich später erweitert: Sie nannte unter anderem Muay Thai, also Thaiboxen, Taekwondo-Tritte, Falltechniken und Sparring – Übungskämpfe mit einem Trainingspartner.
Für sie blieb das Training damit nicht auf die Vorbereitung einer einzelnen Szene begrenzt. Zugleich betonte sie, wie wichtig die Zusammenarbeit mit Stuntkoordinator Wanja Götz für die filmische Umsetzung sei.
Warum die Kampfszenen so viel Vorbereitung brauchen
Im Interview über die Dreharbeiten zu „Bis auf den Grund“ erklärte Potthoff 2026, dass Gastdarsteller häufig vom Umfang der Kampfproben überrascht seien. Die Szenen nähmen einen großen Teil des Arbeitsprozesses ein und müssten intensiv geübt werden.
Sie sprach dort auch über eine Knieverletzung bei einem früheren Stunt und eine zweite notwendige Operation. Bei den Dreharbeiten zu „Bis auf den Grund“ habe sie erstmals wieder das Gefühl gehabt, körperlich an frühere Möglichkeiten anknüpfen zu können. Das war ihre persönliche Einschätzung zum damaligen Dreh, keine allgemeine Aussage über einen dauerhaft abgeschlossenen Heilungsverlauf.
Wie die Filmreihe entstand
Den Ausgangspunkt bildete „Der letzte Kronzeuge – Flucht in die Alpen“, erstmals ausgestrahlt am 17. Februar 2014. Der Film war ursprünglich als Einzelstück geplant. Erst anschließend entwickelte sich daraus die fortlaufende Reihe.
Mit „Mord im Alten Land“ folgte am 23. April 2018 der zweite Film. Einschließlich des für Oktober 2026 angekündigten Falls führt das ZDF inzwischen 14 Teile.
Die jüngeren Filme lassen sich so einordnen:
| Film | ZDF-Erstausstrahlung |
|---|---|
| „Zement“ | 18. März 2024 |
| „Koma“ | 9. September 2024 |
| „Im Schatten“ | 3. November 2025 |
| „Großer Bruder“ | 29. Dezember 2025 |
| „Bis auf den Grund“ | 27. April 2026 |
| „Drecksarbeit“ | Angekündigt für den 12. Oktober 2026 |
Diese Daten beziehen sich auf die Fernsehpremieren. Ein früherer Streamingstart kann davon abweichen, wie beim neuen Oktoberfilm.
Der vorherige Fall: „Bis auf den Grund“
Im Aprilfilm 2026 geht es um einen tödlichen Polizeieinsatz bei Protesten gegen eine Grundwasserbohrung. Eine junge Polizistin namens Jule soll einen Demonstranten getötet haben. Die Aufnahmen ihrer Körperkamera scheinen den Verdacht zu bestätigen, doch die Ermittlerin zweifelt an dieser Darstellung.
Im fiktiven Blankenfleet bei Hamburg treffen unterschiedliche Interessen aufeinander: Eine Bürgerinitiative fürchtet um das Grundwasser, die Gemeinde erhofft sich Einnahmen, und ein Getränkekonzern will Förderrechte erwerben. Bei einer weiteren Demonstration mischt sich die Hauptfigur unter die Polizeikräfte.
Kostja Ullmann spielt den Polizeizugführer, Caroline Erikson die Dorfpolizistin Lesly Fuhlendorf und Alva Schäfer die beschuldigte Jule Hohenbeck. Regie führte Christian Theede nach einem Drehbuch von Timo Berndt. Der Fall verbindet die Frage nach der Verantwortung für den Todesfall mit den wirtschaftlichen Interessen hinter dem Konflikt.
Wo lässt sich Sarah Kohr streamen?
Die Filme sind über die offizielle Übersichtsseite der Thrillerreihe im ZDF erreichbar. Dort führt der Sender die verfügbaren Folgen und kennzeichnet das Angebot mit Untertiteln, Audiodeskription und einer Altersfreigabe ab zwölf Jahren. Audiodeskription ergänzt das Geschehen um gesprochene Bildbeschreibungen.
Für den Einstieg bietet die Folgenübersicht die direkte Auswahl. Wer gezielt den neuen Fall sehen möchte, findet in „Drecksarbeit“ die Geschichte um den verschwundenen Arbeiter; „Bis auf den Grund“ behandelt dagegen den Konflikt um Wasserrechte und einen eskalierten Polizeieinsatz.

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