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Katja Streso: Ihr Weg zur Sportmoderatorin beim ZDF

adminBy adminOctober 17, 20261 Comment6 Mins Read
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Katja Streso, Sportjournalistin und Moderatorin beim ZDF
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Katja Streso ist Sportjournalistin, Moderatorin und Redakteurin in der ZDF-Hauptredaktion Sport. Das Publikum kennt sie aus Wintersportübertragungen, den Sportnachrichten und der Berichterstattung von internationalen Wettbewerben. Sie wurde am 10. Dezember 1980 in Magdeburg geboren und ist am 17. Oktober 2026 45 Jahre alt. Seit 2006 arbeitet sie für die Sportredaktion des ZDF. Zu ihren jüngeren Einsätzen gehören die Frauenfußball-EM 2025 und die Olympischen Winterspiele 2026.

Ihre Laufbahn begann allerdings schon vor dem Studium mit einem überraschenden Auftritt im Regionalfernsehen. Später kamen journalistische Ausbildung, Erfahrungen in den USA und unterschiedliche Aufgaben vor und hinter der Kamera hinzu.

Table of Contents

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  • Früher Einstieg ins Fernsehen in Magdeburg
  • Studium und journalistische Ausbildung in den USA
  • Katja Streso beim ZDF: Redaktion und Moderation
  • Wintersport als langjähriger Schwerpunkt
  • Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen 2026
  • Frauenfußball: Arbeit am Quartier der Nationalmannschaft
  • Paralympics in Paris und die Zusammenarbeit mit Matthias Berg
  • Ihre angekündigte Rolle in der Wintersportsaison 2026/2027
    • Lesen Sie auch 

Früher Einstieg ins Fernsehen in Magdeburg

Sport gehörte bereits in ihrer Kindheit zum Alltag. Auf ihrer eigenen Website nennt Streso Judo, Sportakrobatik und Skifahren als Sportarten, die sie ausprobierte. Im Gespräch mit dem Medienmagazin Quotenmeter erzählte sie außerdem, dass sie neben ihrem eigenen Training lange Tennismatches im Fernsehen verfolgte.

Mit 16 Jahren besuchte sie einen regionalen Fernsehsender in Magdeburg, um den Beruf kennenzulernen. Aus dem geplanten Einblick wurde nach ihrer Schilderung unvermittelt ein praktischer Einsatz: Die Moderatorin der Sportnachrichten war kurzfristig ausgefallen, und Streso sprang noch am selben Abend ein.

Sie beschrieb diesen ersten Auftritt rückblickend als holprig. Zugleich habe sie danach gewusst, dass sie Sportjournalistin werden wollte. Ihr Berufswunsch entstand damit aus einer konkreten Erfahrung in einer Redaktion, noch bevor sie ihre spätere Hochschulausbildung begann.

Studium und journalistische Ausbildung in den USA

1999 legte sie am Sportgymnasium Magdeburg das Abitur ab. Von 2000 bis 2007 studierte sie Diplomjournalistik und Sportwissenschaften an der Universität Leipzig. Diese Zeitangaben führt die offizielle Biografie im ZDF-Presseportal auf.

Zum Studium gehörte 2004 ein einjähriger Aufenthalt in den USA. Dort absolvierte sie ein Volontariat und moderierte Nachrichten bei einem regionalen Fernsehsender in Ohio. Ein Volontariat ist eine praktische journalistische Ausbildung, bei der die Arbeit in einer Redaktion im Mittelpunkt steht.

Ihre eigene Darstellung ergänzt Washington, D. C. als weitere Station dieser Ausbildungsphase. Die Auslandserfahrung umfasste somit auch Arbeit vor der Kamera. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland folgte im Mai 2006 eine Hospitanz in der ZDF-Sportredaktion – ein zeitlich begrenzter Einblick in deren Arbeitsabläufe.

Katja Streso beim ZDF: Redaktion und Moderation

Aus der Hospitanz entwickelte sich eine längerfristige Zusammenarbeit. Nach eigener Aussage war ihr erster Auftrag beim ZDF die redaktionelle Mitarbeit während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Seit diesem Jahr ist sie als freie Mitarbeiterin der Hauptredaktion Sport tätig.

Im Laufe ihrer Karriere übernahm sie verschiedene Aufgaben. Seit 2010 gehört die redaktionelle Arbeit im Motorsport, unter anderem zur Formel 1, zu ihrem Werdegang. Hinzu kamen Sportblöcke in „heute nacht“ bei Fußball-Welt- und Europameisterschaften.

Im Oktober 2014 begann sie mit der Moderation des Sportblocks im „ZDF-Mittagsmagazin“, 2015 folgte der Sportblock der „heute“-Nachrichten. Ihre Arbeit verbindet damit die Vorbereitung und Bearbeitung sportlicher Themen mit deren Präsentation im Fernsehen.

Wintersport als langjähriger Schwerpunkt

Ein großer Teil ihrer Fernseharbeit entfällt auf den Wintersport. Ab 2009 moderierte Streso Bob- und Rodelübertragungen. Ihre persönliche Vita nennt außerdem Einsätze bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi.

Von 2016 bis 2023 moderierte sie nach ihren eigenen Angaben den alpinen Skisport. Für 2018 führt sie sowohl Wintersportmoderationen als auch einen Einsatz bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang auf. Seit 2023 nennt sie die Moderation der Wintersportsendungen unter dem Dach von „sportstudio live“ als weiteren Schwerpunkt.

Auch für die Saison 2026/2027 gehört sie zum angekündigten Team. Das ZDF sieht vor, dass sie und Katrin Müller-Hohenstein abwechselnd durch die langen Wintersportübertragungen am Wochenende führen. Die Moderation der einzelnen Sportarten an den Wettkampforten übernehmen weitere Kolleginnen und Kollegen.

Damit ist ihre Aufgabe im Studio von der Betreuung einer einzelnen Disziplin zu unterscheiden: Das angekündigte Programm umfasst unter anderem Biathlon, Ski alpin, Skispringen, Bob, Rodeln und Skeleton.

Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen 2026

Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo gehörte Katja Streso zum ZDF-Team an den Sportstätten. Der Sender führte sie gemeinsam mit Lena Kesting, Alexander Ruda, Amelie Stiefvatter und Florian Zschiedrich als Moderatorinnen und Moderatoren vor Ort auf. Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer übernahmen die Präsentation im Olympia-Studio.

Ein dokumentierter Einsatz war ihr Interview mit dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladislaw Heraskewytsch am 12. Februar 2026. Das Gespräch fand nach dessen Disqualifikation statt. Der Sportler hatte darauf bestanden, mit einem Helm anzutreten, auf dem Fotos verstorbener Sportler zu sehen waren.

In diesem Fall bestand Stresos Aufgabe darin, den betroffenen Athleten nach einer Entscheidung mit erheblichen Folgen für seine Teilnahme zu befragen. Das Interview gehört zu den konkreten Beispielen ihrer Arbeit abseits der reinen Präsentation von Wettkampfergebnissen.

Frauenfußball: Arbeit am Quartier der Nationalmannschaft

Neben dem Wintersport ist Frauenfußball ein weiterer Einsatzbereich. Bei der Europameisterschaft 2025 berichtete Streso am Quartier der deutschen Nationalmannschaft. Das ZDF setzte sie dort für Berichte und Interviews rund um das Team von Bundestrainer Christian Wück ein.

Wie diese Arbeit aussieht, erläuterte sie im Interview mit Quotenmeter über ihren Einsatz bei der Frauen-EM. Zum Tagesablauf gehörten Trainingsbeobachtungen, Pressekonferenzen und Interviews. Vor den Spielen reiste das Team zu den Stadien und begleitete das Abschlusstraining.

Die gesammelten Informationen flossen in Live-Schalten für unterschiedliche ZDF-Sendungen ein. Dabei ging es sowohl um sportliche Entwicklungen als auch um Eindrücke vom Turnieralltag. Als Unterschied zur Studiomoderation nannte Streso die unmittelbare Wahrnehmung dessen, was vor Ort geschieht.

Journalistische Distanz und die Vermittlung der Atmosphäre betrachtete sie dabei nicht als Gegensatz. Ihr erklärtes Ziel war, die Ereignisse zu verstehen und dem Publikum zu Hause zugänglich zu machen. Diese Beschreibung zeigt, welcher Teil ihrer Arbeit bereits vor dem sichtbaren Fernsehauftritt stattfindet.

Paralympics in Paris und die Zusammenarbeit mit Matthias Berg

2024 moderierte sie auch die Paralympics-Berichterstattung des ZDF. Gemeinsam mit dem langjährigen Experten Matthias Berg führte sie mittags durch die „sportstudio live“-Sendungen. Das zweite Präsentationsteam bildeten Florian Zschiedrich und Denise Schindler, die abends im Einsatz waren.

Die Aufgabenverteilung verband journalistische Moderation mit sportlicher Expertise. Streso und Berg waren damit Teil eines größeren Teams, das die Wettbewerbe im Fernsehen begleitete. Der Sender bestätigte ihre Mitwirkung auch in seiner nach Abschluss der Spiele veröffentlichten Bilanz.

Für die Paralympics-Berichterstattung erhielt das ZDF 2025 einen Sonderpreis beim German Paralympic Media Award. Gewürdigt wurden die Übertragungen aus Paris und das langjährige Engagement der Sportredaktion für den Behindertensport. Die Auszeichnung galt dem Sender und seiner Berichterstattung; sie war kein persönlicher Einzelpreis für die Moderatorin.

Ihre angekündigte Rolle in der Wintersportsaison 2026/2027

Für Zuschauer, die Katja Streso regelmäßig im Wintersport sehen möchten, ist die nächste Saison bereits angekündigt. Laut der ZDF-Pressemappe zur Wintersportsaison 2026/2027 beginnt das erste Wintersport-Weltcup-Wochenende des Senders am 20. November 2026. Die Berichterstattung soll bis zum 25. März 2027 reichen.

Streso ist erneut für die wechselnde Studiomoderation mit Katrin Müller-Hohenstein vorgesehen. Zum angekündigten Angebot gehören Weltcup-Wettbewerbe, die Vierschanzentournee und mehrere Weltmeisterschaften. Neben den Fernsehsendungen plant das ZDF zahlreiche Livestreams.

Dieser Einsatz setzt ihre langjährige Arbeit im Wintersport fort. Zugleich bleibt ihr berufliches Profil breiter: Nachrichtenmoderation, Interviews an Wettkampfstätten und die Begleitung großer Fußballturniere gehören ebenso zu ihrem dokumentierten Werdegang.

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