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Nazan Gökdemir: Ihr Weg zur Nachrichtenmoderatorin bei ZDF und ARTE

adminBy adminSeptember 12, 2026No Comments4 Mins Read
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Nazan Gökdemir, Journalistin und Moderatorin bei ZDF und ARTE.
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Nazan Gökdemir ist Journalistin und Fernsehmoderatorin. Seit 2012 präsentiert sie das „ARTE Journal“, seit September 2020 gehört auch das ZDF-Nachrichtenmagazin „heute journal update“ zu ihren Aufgaben. Ihr beruflicher Weg führte über ein Studium in Deutschland und Frankreich, ein Redaktionsvolontariat und die Arbeit als Reporterin zur Nachrichtenmoderation. Daneben war sie mehrere Jahre für „Forum am Freitag“ tätig und wirkte an der Dokumentationsreihe „Europas Muslime“ mit.

Wer sie aus dem Nachrichtenstudio kennt, begegnet damit einer Journalistin, deren Laufbahn auch Reportagen und längere dokumentarische Formate umfasst.

Table of Contents

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  • Wie alt ist Nazan Gökdemir und woher kommt sie?
  • Studium in Weimar und Lyon
  • Vom Redaktionsvolontariat zum „ARTE Journal“
  • Nazan Gökdemir beim „heute journal update“
  • Reportagen für „Forum am Freitag“ und „Europas Muslime“
    • Lesen Sie auch 

Wie alt ist Nazan Gökdemir und woher kommt sie?

Die Moderatorin wurde am 31. Dezember 1980 in Hannover geboren. Am 12. September 2026 ist sie damit 45 Jahre alt; ihren 46. Geburtstag feiert sie am letzten Tag des Jahres. Geburtsdatum und Geburtsort nennt die offizielle Biografie im ZDF-Presseportal.

Nach dem Abitur im Jahr 2000 ging sie zunächst nach Paris. Dort absolvierte sie 2000/2001 ein Praktikum bei einer Kommunikationsagentur für internationale Kunst- und Kulturprojekte. Anschließend begann ihre akademische Ausbildung, die sie erneut nach Frankreich führte.

Studium in Weimar und Lyon

Von 2001 bis 2006 studierte Gökdemir „Europäische Medienkultur“. Sie besuchte die Bauhaus-Universität Weimar und die französische Partneruniversität Université Lumière in Lyon. Es handelte sich um ein zweisprachiges Diplomstudium, wie das Alumni-Porträt der Bauhaus-Universität Weimar erläutert.

Die Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich bestand in ihrem Lebenslauf somit bereits während des Studiums, lange vor ihrer Moderationstätigkeit beim deutsch-französischen Sender ARTE.

Schon während dieser Jahre sammelte sie praktische Erfahrungen bei verschiedenen Rundfunkanstalten: Zu ihren Stationen gehörten das ZDF, der Saarländische Rundfunk und Euronews. Nach dem Studium arbeitete sie 2006 bis 2007 bei der damaligen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit in Brüssel.

Die Universität stellt ihre ehemalige Studentin außerdem in einem ungewöhnlichen Interviewformat vor. Statt Fragen zu beantworten, sollte sie passende Fragen zu bereits vorgegebenen Antworten formulieren. Der Beitrag verbindet einen kurzen Überblick über ihren Berufsweg mit diesem spielerischen Rückblick auf die Studienzeit.

Vom Redaktionsvolontariat zum „ARTE Journal“

2008 begann Gökdemir ein Redaktionsvolontariat beim ZDF, das bis 2009 dauerte. Ein Volontariat ist eine praktische journalistische Ausbildung innerhalb einer Redaktion. Danach arbeitete sie von 2009 bis 2011 als Redakteurin und Reporterin für das werktägliche Magazin „drehscheibe Deutschland“.

2012 übernahm sie die Moderation des täglichen Nachrichtenmagazins „ARTE Journal“. Die Sendung berichtet aus einer europäischen Perspektive über das politische Tagesgeschehen. Ihre deutsch-französische Redaktion bildet dabei einen wesentlichen Teil des journalistischen Konzepts.

Mit dieser Aufgabe kam zur vorherigen Arbeit als Redakteurin und Reporterin eine regelmäßige Nachrichtenmoderation hinzu. Auch ARTE führt sie in seiner Darstellung des Moderationsteams als eine der Moderatorinnen des Journals.

Nazan Gökdemir beim „heute journal update“

Im September 2020 folgte eine weitere Aufgabe: die Moderation des „heute journal update“ im ZDF. Das Format wurde als aktualisierte Spätausgabe des „heute journal“ eingeführt und löste die bisherige Sendung „heute+“ ab.

Dabei lohnt sich eine genaue Unterscheidung zwischen dem Sendestart und ihrem persönlichen Einstieg. Die erste Ausgabe lief am 7. September 2020 mit Hanna Zimmermann. Gökdemirs erste Moderationswoche begann am 14. September 2020. Diese Aufteilung hielt das ZDF in seiner Ankündigung zum Start des Nachrichtenmagazins fest.

Zum Auftakt waren Zimmermann und Gökdemir als wechselnde Moderatorinnen vorgesehen. Auch der damalige „heute journal“-Redaktionsleiter Wulf Schmiese sollte in einzelnen Wochen die Präsentation übernehmen.

Das Konzept der Spätausgabe sah mehr vor als einen erneuten Überblick über bereits gesendete Meldungen: Gegen Mitternacht sollten aktuelle Entwicklungen, Hintergrundberichte, Interviews und Gespräche mit zugeschalteten Gesprächspartnern zusammenkommen. Zum Start plante das ZDF dafür werktags rund 15 Minuten ein.

Gökdemirs Tätigkeit gehört damit zur späten Nachrichtenausgabe. Das „heute journal update“ ist eine eigene Sendung innerhalb des Nachrichtenangebots und von der früher am Abend ausgestrahlten Hauptausgabe des „heute journal“ zu unterscheiden.

Reportagen für „Forum am Freitag“ und „Europas Muslime“

Neben den täglichen Nachrichten arbeitete die Journalistin von 2013 bis 2020 als Moderatorin und Reporterin für „Forum am Freitag“.

Ein konkretes Beispiel ist die Ausgabe „Wie war das damals?“ vom 9. November 2018. Dafür besuchte sie das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland, kurz DOMID, in Köln. Der Beitrag beschäftigte sich damit, wie persönliche Gegenstände die Geschichte von Einwanderung erzählen können. Im Mittelpunkt stand die Vermittlung von Migration als Teil der deutschen Geschichte.

Zu ihren weiteren Arbeiten zählt „Europas Muslime“, eine Dokumentationsreihe für ARTE und ZDF, in der sie gemeinsam mit Hamed Abdel-Samad auftrat. Die Filme beschäftigten sich mit muslimischem Leben in Europa und den Menschen hinter den gesellschaftlichen Debatten.

Diese Arbeiten ergänzen das Bild der Nachrichtenmoderatorin: Zur Laufbahn von Nazan Gökdemir gehören sowohl die Präsentation des Tagesgeschehens als auch Beiträge, die einzelnen gesellschaftlichen Themen mehr Zeit einräumen.

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